Die Welle — Unternehmen, Institutionen und Regierungen springen auf Bitcoin-Zug auf

Die Meldungen zu Bitcoin überschlugen sich in dieser Woche: Paypal wird Bitcoin im Verlauf der ersten Jahreshälfte auf ihrer Payment-Plattform Venmo aufnehmen, Mastercard kündigt die Aufnahme von Kryptowährungen in ihr System an, Uber prüft Kryptowährungen als Zahlungsmittel, die Stadt Miami will zur Bitcoin-Hauptstadt werden und die älteste Bank der Vereinigten Staaten, Bank of New York MellonCorp., wird für ihre Kunden Bitcoin und andere Kryptos verwahren.

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Mastercards Vorstoß in den Krypto-Sektor

Paypal hatte im vergangenen Jahr schon vorgelegt: Nutzer der Online-Payment-Plattform (zunächst in Nordamerika) können seitdem nicht nur in Bitcoin und anderen Kryptowährungen bezahlen, sondern sie auch direkt über Paypal erwerben. Jetzt zeichnet sich ab, welchen Druck diese Initiative auf alle Mitbewerber in der Payment-Industrie ausübt: Am Mittwoch veröffentlichte der gemeinsam mit Visa führende Zahlungsdienstleister Mastercard eine Ankündigung mit der Überschrift “Why Mastercard is bringing Crypto onto its network”. Der Artikel von Mastercards Executive Vice President für Digitale Assets und Blockchain Produkte, Raj Dhamodharan verspricht sowohl für Konsumenten als auch für Händler neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Erschließung neuer Kundengruppen und die Art in der Guthaben aufbewahrt und gesendet werden können. Neben Partnerschaften mit mit den auf Krypto spezialisierten Payment-Plattformen Wirex (die bereits mit Visa zusammenarbeitet) und Bitpay erwähnt außerdem die Krypto-Börse LVL. Hier könnten sich auf lange Sicht also ganz neue und schnelle Wege erschließen, auf denen Geld in die Märkte fließen kann.

Uber, Miami und die Bank of New York MellonCorp.

Anlässlich der Veröffentlichung von Ubers Quartalszahlen wurde der CEO des Rideshare- und Fahrdienstleistungsunternehmens, Dara Khosrowshari, auf CNBC gestern zu seinem Standpunkt gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen befragt. Während eine Investition nach dem Vorbild von Tesla für sein Unternehmen nicht in Frage komme, sei es gut möglich, dass Uber-Kunden in Zukunft für ihre Fahrten in Bitcoin & Co. bezahlen könnten. Dies werde momentan eingehend geprüft.

Eine der größeren und vielleicht auch kurioseren Nachrichten dieser Woche war Francis Suarez Ankündigung, dass seine Stadt Miami nicht nur einen Teil der Reserven der Stadt in Bitcoin investieren wird, sondern auch an umfassenden Gesetzen arbeite, die Miami zu einem Zentrum für Kryptowährungen weltweit machen sollen. Der Bürgermeister möchte es Angestellten der Stadt sogar ermöglichen, einen Teil ihrer Bezahlung direkt in Bitcoin zu erhalten. Dass eine Stadt der USA Bitcoin derart neben der souveränen Währung des Landes positioniert, sendet ein Signal an die Welt (und wahrscheinlich auch an Regulierungsbehörden der Vereinigten Staaten, die den Aufstieg der Kryptowährung schon seit geraumer Zeit mit Skepsis begleiten).

Ähnlich monumental wenn auch weniger kurios war die Nachricht, dass Bitcoin und andere Krypto-Assets in Zukunft von der ältesten Bank der Vereinigten Staaten, Bank of New York MellonCorp., verwahrt und verwaltet wird. Die Bank ist eine Institution, wenn es um die Verwaltung und Verwahrung von traditionellen Assets geht. Die gesetzlichen Grundlagen für diese Initiative wurden allerdings im Vergleich schon im Verlauf der vergangenen zwei Jahre gelegt, weshalb die Meldung im Vergleich zu den Plänen der Stadt Miami keine große Überraschung darstellt. Es ist zu erwarten, dass mehr Banken, die sich zuvor ausschließlich auf die traditionellen Märkte konzentrierten, nun schrittweise Produkte mit Bezug zu Kryptowährungen und digitalen Assets anbieten.

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